Unsere Leistungen

Grundsätzliches

In unserer Praxis stehen Orthopädische und Traumatologische Beschwerden im Behandlungsmittelpunkt, aber auch in der Nachbehandlung von chirurgischen Eingriffen an der Wirbelsäule und am Bewegungsapparat sind wir speziell aus- und weitergebildet.

 

Unser Bestreben ist es bei jedem Patienten das bestmögliche physiotherapeutische Ergebenis zu erzielen. Wir setzen unser Wissen und Erfahrung für Ihre Gesundheit ein. 

 

Für die optimale Therapie benötigen wir nicht nur Ihre Mithilfe, sondern auch die angebrachte Zeit. Aus diesem Grund bitten wir Sie, pünktlich zu Ihrem Termin zu erscheinen und eine zeitliche Verhinderung 24 Stunden vor dem Termin telefonisch abzusagen. Nicht abgesagte Termine werden wir Ihnen leider in Rechnung stellen müssen.

  


Therapieformen

Physiotherapie

In der physiotherapeutischen Behandlung legen unsere Therapeuten den Schwerpunkt auf:

Mobilisation von betroffenen Gelenken und Muskelgruppen, Kräftigung von zu schwachen Muskelgruppen und Verbesserung gestörter Bewegungsabläufe nach Verletzungen und Operationen. Ebenso ist das Stabilisationstraining der Wirbelsäule und anderer Gelenke ein wichtiger Bestandteil der Therapie. 

 

Manuelle Therapie (MT)

Die Manuelle Therapie stellt eine gelenkzentrierte Therapieform dar und dient vor allem der Mobilisation von Bewegungseinschränkungen der Extremitäten und der Wirbelsäule. In der Manuellen Therapie gibt es verschiedene Ausbildungsrichtungen, welche mit einem Zertifikat abgeschlossen werden müssen. In unserer Praxis behandeln wir zum einen durch das Kaltenborn-Evjenth® Konzept, aber zum anderen auch mit dem Maitland® Konzept. 

Zusätzlich zu diesen beiden manualtherapeutischen Richtungen können alle unsere Therapeuten auf das Mulligan Concept zurückgreifen.

 

Allgemeine Krankengymnastik (KG)

Unter Krankengymnastik versteht man das Erkennen von Defiziten des Haltungs- und Bewegungsapparates. Ziel ist es unter anderem durch Weichteiltechniken, Muskeldehnungen und Kräftigung die individuellen Defizite auszugleichen. Die Schulung von Koordination, Gleichgewicht, sowie die Gangschule ist ein wichtiger Bestandteil der Krankengymnastik.

 

Krankengymnastik am Gerät (KGG) 

Die Krankengymnastik am Gerät (KGG) beinhaltet ein Kräftigung-, Stabilisierung-, Koordinations- und Ausdauertraining an betroffenen Gelenken oder der Wirbelsäule. Im Bereich der Rehabilitation und Prävention, aber auch im Sport helfen unsere Therapeuten Ihnen die Bewegungsfähigkeit und die muskuläre Ansteuerung wieder zurück zu gewinnen. Bei uns Trainieren Sie sicher und unter klarer Anleitung.

 

KG auf neurophysiologischer Grundlage (KG ZNS)

Bei der PNF-Methode wird versucht, gestörte Bewegungsabläufe zu normalisieren. Dazu werden die Druck- und Dehnungsrezeptoren in Muskeln, Sehnen, Gelenkkapseln und Bindegewebe durch Druck, Dehnung und Entspannung stimuliert. Diese Abläufe werden in bestimmten, festgelegten Reihenfolgen durchgeführt. Durch die speziellen Techniken kommt es in der Muskulatur zu einer vermehrten Reaktion, also z. B. einer vermehrten Muskelkontraktion oder -entspannung.

 

Beckenbodengymnastik

Der Beckenboden ist das Stütz- und Stabilisationssystem in unserem Körper. Er dichtet unser Becken nach außen ab und hält die Organe an ihrem Platz. Durch verschiedene Situationen kann die Funktion des Beckenbodens gestört sein und weitreichende Probleme stellen sich ein. 

 

Bei der Beckenbodengymnastik ist es Ziel die Funktion des Beckenbodens zu optimieren. Durch Koordinations-, Kräftigungs- und Ausdauerübungen wird die Funktionalität und Ansteuerbarkeit dieser Muskelgruppe geschult. Nach dem Training soll der Patient in der Lage sein seinen Beckenboden im Alltag optimal ansteuern zu können und die dadurch resultierenden Beschwerden zu vermindern. 

 

Durch unser speziell für Sie entwickeltes Postura Konzept nach Debatin / Werner können Sie die Stabilität ihres Körpers, ihre Haltung und Bewegung in Kombination mit einem gut funktionierenden Beckenboden trainieren. Sprechen Sie Ihren Therapeuten an, dieser steht Ihnen gerne beratend zur Seite.

 

Kiefergelenksbehandlung bei CMD

Diese Therapie verbindet manuelle Techniken mit physiotherapeutischen Maßnahmen um eine Fehlfunktion im cranio-mandibulären Bereich (Schädel-Kiefer-Bereich) zu erkennen und zu behandeln. Anwendung findet die Kiefergelenksbehandlung z.B. bei Tinnitus, Zähneknirschen oder nach langwieriger Zahnbehandlung.

 

Kopfschmerz und Migränetherapie

Kopf- und Nackenschmerzen, sowie Migräne haben häufig ihre Ursache in Haltung und Verspannung des Körpers. Diese Abweichungen und Verspannungen zu finden ist unser Ziel. Neben der Muskulatur und der Wirbelsäule ist auch das Nervensystem und das Kiefergelenk in dieser Therapieform von großer Wichtigkeit.

 

Nervenmobilisation (NOI) nach Butler 

Schmerzen haben häufig ihre Ursache im peripheren Nervensystem (PNS). Die Gleitfähigkeit und Dehnbarkeit der Nerven ist nach, auch nur geringen, Verletzungen gestört. Durch die Techniken der  Nervenmobilisation nach Butler ist der Therapeut in der Lage gestörte Nerven ausfindig zu machen und die Mobilität der Nerven zu verbessern. Ihnen werden dazu Eigenmobilisationsübungen gezeigt, welche eine nachhaltige Verbesserung ihrer Beschwerden mit sich bringen sollen.

 

Atemtherapie

Auch die Atemtherapie ist ein Punkt der Physiotherapie. Die Atmung wird durch Muskeln initiiert und durch die Beweglichkeit des Thoraxes aufrecht erhalten. In diesem physiologisch komplizierten Vorgang können Störungen, nicht nur durch schwerwiegenden Erkrankungen, entstehen. Durch Mobilisationen und gezielte Übungen kann die Atmung verbessert und Einschränkungen abgebaut werden.

 

Klassische Massage

In der klassischen Massage werden spezielle therapeutische Massagegriffe angewendet, um Muskeln zu lockern und die normale, physiologischen Beweglichkeit eines Körperabschnittes wieder herzustellen. Die klassische Massage umfasst neben Entspannungsmassagen auch die Sportmassage, Querfriktionen und die Funktionsmassagen. 

 

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage (BGM) ist eine spezielle Massagetechnik, welche zur Zeit in Vergessenheit geraten ist. In der Literatur ist die so häufig besprochene Faszie nur ein Teil des  Bindegewebes. Durch die BGM können neben orthopädischen Beschwerden auch Internistische und neurologische Einschränkungen behandelt werden.

 

Lymphdrainage (Lymphologic)

Das Lymphsystem ist ein wichtiges Versorgungs- und Transportsystem in unserem Körper. Durch gezielte sanfte Massagetechniken ist es möglich die Funktionalität des Systems zu verbessern. Nach Verletzungen oder Operationen und damit einhergehenden Schwellungen trägt die Lymphdrainage zur Heilung bei. Auch im Organsystem kann man durch die Lymphdrainage positive Wirkungen erzielen.

 

Fasziendystorsionsmodell (FDM) nach Typaldos

Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos ist die Kombination aus visueller Diagnostik und aus manuellen Behandlungstechniken. Es werden spezielle Faszientechniken benutzt, welche die gestörte Faszie dehnen und normalisieren sollen. Hierdurch können viele schmerzhaften Symptome gebessert werden.

 

Elektrotherapie

Durch TENS, Reizstrom, Muskelstimmulation, Ultraschall und Phonophorese können wir unser Therapiespektrum erweitern. Neben der Therapie von Schmerzen und Verspannungen kann die Elektrotherapie in Form der Phonophorese auch bei Entzündungen positive Wirkung haben. 

 

Thermotherapien

Kälteanwendung durch Kompressen und Short Ice sind ebenso wie Wärmeanwendungen durch Fango, Heissluft und heisse Rolle ergänzende Maßnahmen in unserer Therapie. 

 

Kinesio Taping (elastisches Taping)

Die Kinesio Taping Therapie ist in Japan, weiten Teilen Asiens, Amerika aber auch in Europa anerkannt und findet als ganzheitliche Therapieform mit einem ungewöhnlich breiten Therapiespektrum Anwendung. Durch das elastische Kinesio Tape (der Firma Mecron) können je nach Anlage Muskelgruppen entspannt, Muskelfunktionen unterstützt, Schmerzen gelindert, der Lymphabfluss gesteigert und eine bessere Gewebeversorgung erreicht werden.

 

Konventionelles Taping (klassisches Taping)

Das Taping ist eine „funktionelle Verbandtechnik“. Dabei werden momentan nicht gewünschte Bewegungsrichtungen eines Gelenkes (z.B. nach Band- oder Kapselverletzungen) durch eine nichtelastische Tapeanlage limitiert, gleichzeitig jedoch alle anderen Funktionen weiterhin zugelassen.

 

Fußreflexzonenmassage

Auf der Fußsohle, aber auch auf der Handfläche befinden sich Reflexpunkte, über welche der Therapeut z.B. das Organsystem ansteuern und günstig beeinflussen kann. Die Behandlung dieser speziellen Reflexpunkte wurde schon im Ägypten der Pharaonen und in China praktiziert.

 

Schlingentisch

Bei der Therapie im Schlingentisch handelt es sich um eine Behandlungsform, bei welcher der Körper des Patienten in einem spezielles Aufhängesystem befestigt wird. Die Aufhängungen haben die Aufgabe Gelenke teilweise oder völlig zu entlasten. Im Schlingentisch wird der Patient durch die Anleitung des Therapeuten schmerzfrei und belastungsarm mobilisiert und trainiert. Leider ist diese Behandlungsform in Deutschland fast in Vergessenheit geraten.