Physiotherapeut/in in Vollzeit gesucht!

Wir suchen ab sofort eine/n engagierte/n Physiotherapeut/in zur Unterstützung unseres

Praxisteams in Frankfurt am Main. Neben der Physiotherapie in Orthopädie, Traumatologie und Schmerztherapie behandeln wir häufig Akutfälle und Kiefergelenksproblematiken.

Unsere Therapien sind komplementär ausgerichtet und Sie werden in unserer Praxis mit

Osteopathen und Heilpraktikern zusammenarbeiten.

 

Ihre Aufgaben

  • Eigenverantwortliche Behandlung und Betreuung der Patienten
  • Erstellung von individuellen Therapieplänen, Protokollierung und Verlaufsbeobachtung
  • Administrative Tätigkeiten und verwaltungstechnische Aufgaben
  • Beratung der Patienten und deren Angehörigen

Ihr Profil

  • Abgeschlossene Ausbildung oder Studium zur/m Physiotherapeut/in
  • Einfühlungsverm.gen und Freude am Umgang mit Menschen
  • Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit und Offenheit für neue Therapieansätze

Sie erwartet

  • Die Chance, sich beruflich zu entwickeln und eine verantwortungsvolle Position zu
    übernehmen
  • Die Möglichkeit, in einem medizinischen Trainingszentrum aktiv mitwirken zu können
  • Eine entsprechend gute Bezahlung
  • Weiterbildungen (intern, wie extern)
  • Eine gut frequentierte Praxis im Zentrum von Frankfurt

Sollten Sie Interesse haben würden wir uns freuen Sie persönlich kennen zu lernen.

Sie erreichen uns nur unter 0171/9305040 oder per E-Mail an praxis@ptffm.de

 

Falko Werner
(Bachelor of Health NL) Physiotherapeut 

 

Unser Stellenangebot zum Download:

Bitte laden Sie sich hier unsere Stellenbeschreibung als PDF runter.

 



Gesundheits-News

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, an dieser Stelle werden wir Sie auch in Zukunft mit interessanten Neuigkeiten aus dem Gesundheitsbereich versorgen. Wenn Sie ein Thema besonders interessieren sollte, sprechen Sie uns bitte gern an.


Plötzlichem Herztod vorbeugen

Bild: fotolia.com / manu
Bild: fotolia.com / manu

Der plötzliche Herztod betrifft nur Leistungssportler? Falsch – es sind vor allem ambitionierte Hobby-Sportler, die einen plötzlichen Herztod beim Sport erleiden. Wie Sportler sich schützen.

 

„Unsere Daten zeigen, dass der plötzliche Herztod beim Sport fast ausschließlich ambitionierte Freizeitsportler betrifft“, berichtet Dr. Philipp Bohm vom Universitären Herzzentrum Zürich. Der Kardiologe betreut das deutsche „Sudden Cardiac Death Register“. In dieser Datenbank wurden im Beobachtungszeitraum von über vier Jahren 265 Fälle von plötzlichem Herzstillstand beim Sport in Deutschland erfasst. „Fast ausschließlich waren Männer betroffen, das Durchschnittsalter lag bei 47 Jahren“, erläutert Dr. Bohm.

 

Ursachen für plötzlichen Herztod

Doch warum versagte diesen Sportlern das Herz? Bei Sportlern unter 35 Jahren sind Herzmuskelerkrankungen, angeborene Fehlverläufe von Herzkranzarterien sowie Herzmuskelentzündungen die häufigsten Ursachen für den plötzlichen Herztod. Bei Sportlern über 35 Jahren erwies sich die koronare Herzkrankheit als häufigster Auslöser. Besonders gefährdet sind Hobbysportler, wenn sie untrainiert in ein straffes Training einsteigen oder sich nach einem Infekt nicht lange genug auskurieren.

 

Vorbeugung mit EKG-Screening

Um sich vor einem plötzlichen Herztod beim Sport zu schützen, empfehlen Experten vor Aufnahme der sportlichen Aktivität eine kardiologische Untersuchung. Als positives Beispiel bezieht sich Dr. Bohm auf Daten aus Italien. Diese hätten gezeigt, dass durch die gesetzliche Einführung einer Sporttauglichkeitsuntersuchung für Wettkampfsportler aller Leistungsklassen die jährliche Rate des plötzlichen Herztodes beim Sport deutlich gesenkt werden könne. „Dabei basierte die Sporttauglichkeitsuntersuchung auf einem Gespräch, einer körperlichen Untersuchung sowie der Ableitung eines Ruhe-EKGs“, erläutert Dr. Bohm.

 

Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie empfiehlt bislang für Wettkampfsportler ein Ruhe-EKG als Screening. „Wichtig ist jedoch auch – insbesondere bei Sportlern über 35 Jahren – in regelmäßigen Abständen ein Belastungs-EKG durchzuführen“, betont Dr. Bohm. „Dadurch kann man Hinweise auf eine Minderdurchblutung des Herzmuskels erhalten, etwaige Rhythmusstörungen erkennen und objektiv die körperliche Leistungsfähigkeit des Sportlers beurteilen.“

 

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie


Frühlingsgefühle oder gefährlicher Bluthochdruck?

Bild: Bernd Sterzl / pixelio.de
Bild: Bernd Sterzl / pixelio.de

Aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts legen Brisantes offen: Knapp ein Drittel der Deutschen hat ihn, den dauerhaft erhöhten Druck in den Arteriengefäßen – die Rede ist von Bluthochdruck, oder in der Fachsprache „arterielle Hypertonie“. 

 

Symptome, wie Herzrasen, Schwindel, Konzentrationsstörungen und Schweißausbrüche zeigen sich bei Bluthochdruck meist erst spät und können, im seltenen Fällen, bei temporärem Aufkommen auch auf eine wünschenswerte Frühlingsverliebtheit hindeuten.

 

Über den Tag verteilte Blutdruckschwankungen müssen nicht zwangsläufig mit einer Hypertonie einhergehen. Spätestens aber, wenn derartige Symptome andauernd bemerkt werden und on top gar Druckgefühle in der Herzgegend, häufiges Nasenbluten, Sehstörungen oder Kopfschmerzen, vor allem nachts und morgens, auftreten, lohnt sich der Gang zum Arzt allemal. Der Mediziner stellt schnell fest, ob der Druck dem Optimum entspricht. Wenn nicht, kann er eine entsprechende Behandlung einleiten. Denn die Folgen dauerhaft erhöhter Blutdruckwerte können schwerwiegend sein, angefangen von der Schädigung aller wichtigen Organe, wie die des Herzens, der Nieren, des Gehirns und der Herzkranz- und Blutgefäße, bis hin zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

 

Erfreulich ist, dass, neben einer Behandlung mit Tabletten, auch eine konsequente Lebensumstellung zu einer maßgeblichen Verbesserung der Werte führt – und das mit Maßnahmen, die für Jedermann umsetzbar sind. Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und Stress sind durch regelmäßige körperliche Aktivität und eine Lebensstiländerung leicht zu reduzieren.

 

Bei der Vorbeugung ist es, neben maschinellen Check-Ups, ratsam, auf den eigenen Körper zu hören. Physiotherapeuten bieten beispielsweise Kurse an, in denen ein verbessertes Körperbewusstsein erarbeitet wird. So kann man Veränderungen im eigenen Körper, die auf einen erhöhten Blutdruck hinweisen können, früh auf die Schliche kommen und ist für potentielle „Vorboten“ eines Herzinfarkts sensibilisiert. Auch Bewegungstherapien in der Gruppe zur Förderung der regelmäßigen moderaten sportlichen Aktivität werden in vielen Praxen angeboten.

 

Selbst nach einem Worst-Case-Szenario, wie einem erlebten Herzinfarkt, raten Experten nicht zur völligen Sportkarenz. Herzsportgruppen, von erfahrenen Experten geleitet, haben das Ziel, in der Gruppe kontraproduktive Angst vor Überbelastung abzubauen und Freude an adäquater körperlicher Betätigung zu fördern.

 

Das Angebot an entsprechenden Kursen ist groß, den richtigen für die eigenen Bedürfnisse zu finden nicht ganz einfach. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich an ausgewiesene Experten, wie z. B. Physiotherapeuten, wenden und beraten lassen – diese sind aufgrund ihrer fundierten Ausbildung und gezielten Weiterbildungsmaßnahmen Spezialisten für den menschlichen Körper. Geeignete Therapeuten findet man über die Therapeutensuche auf der Homepage des Deutschen Verbands für Physiotherapie, Landesverband Bayern: www.bay.physio-deutschland.de.

 

Quelle: Deutscher Verband für Physiotherapie Landesverband Bayern, 03.05.2017


Gel-Mauspads an Computerarbeitsplätzen

fotolia.com / Thomas Berg
fotolia.com / Thomas Berg

Eine vom Betriebsärztlichen Dienst von TÜV Rheinland durchgeführte Studie in zwei Kunden-Service-Centern der Kreissparkasse Köln ergab, dass Gel-Mauspads zur Linderung von Schulter-, Nacken- und Armbeschwerden beitragen können. Allerdings profitierten nur Arbeitnehmer mit starken und häufigen Schmerzen von der dreimonatigen Nutzung der Hilfsmittel: Sie konnten ihre Beschwerden auf ein mittleres Maß verringern. Wurden die Gel-Mauspads nach der dreimonatigen Testphase nicht weiter genutzt, stiegen die Beschwerden zwar wieder leicht an, erreichten aber nicht die Stärke wie zuvor.

 

Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich, in den Unterarmen und den Handgelenken sowie Rückenschmerzen sind typische Beschwerden an Bildschirmarbeitsplätzen. Nach Angaben in der Erwerbstätigenbefragung 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind etwa 80 Prozent der Beschäftigten von diesen körperlichen Beschwerden betroffen. Typisch für Computerarbeitsplätze sind dabei die sich ständig wiederholenden Bewegungen, die wenig Kraftaufwand erfordern, beispielsweise beim Bedienen der Maus oder der Tastatur. Sie können zu kleinsten Verletzungen im Gewebe führen. Die daraus resultierenden Beschwerden werden umgangssprachlich oft als Mausarm bezeichnet, Arbeitsmediziner sprechen vom „Repetitive Strain Injury“, kurz RSI. 

Schmerzlinderung bei starken Beschwerden

 

Für Arbeitnehmer mit leichteren Schmerzen zeigte sich bei der Studie von TÜV Rheinland kein eindeutiger Effekt: Bei diesen Studienteilnehmern verbesserten sich die Beschwerden im selben Maß wie bei den Kontrollgruppen. Arbeitnehmer dieser beiden Gruppen hatten entweder kein Gel-Mauspad genutzt oder das Hilfsmittel schon vor Studienbeginn verwendet und die Nutzung unverändert fortgesetzt.

 

Für die arbeitsmedizinische Betreuung wurde aus dem Studienergebnis eine allgemeine Handlungsempfehlung abgeleitet: Arbeitnehmer in den Kunden-Service-Centern, die unter starken und häufigen Beschwerden im Schulter-, Nacken- und Armbereich leiden, erhalten für drei Monate ein Gel-Mauspad. Um den Erfolg der Maßnahme zu überprüfen und über die weitere Verwendung des Mauspads zu entscheiden, werden die Beschwerden vor Beginn der Maßnahme und nach drei Monaten erfasst.

 

Weitere Informationen unter www.tuv.com/ergonomieberatung bei TÜV Rheinland.

Quelle: TÜV Rheinland, 02.05.2017